Körper und Schönheit

Sogenannte “Schönheitsideale“ gab es zu jeder Zeit. Immer haben sie mit dem Zeitgeist zu tun, der gerade in der jeweiligen Gesellschaft wichtig herrschte.

Griechische Antike

In der klassischen griechischen Antike musste ein perfekter Körper weder zu dünn noch zu dick sein. Wer fettleibig war, galt als verweichlicht. Jedoch wurde die Fettleibigkeit bei weitem nicht negativ aufgefasst, denn man sah sie auch als klassisches Wohlstandsmerkmal an. Bei Frauen galten kleine, feste Brüste und ein kräftiges Becken als Ideal der Frauenschönheit. Männer mussten athletisch gebaut sein und jugendlich aussehen.

Mittelalter 

Im Mittelalter galt ein Frauenkörper als schön, wenn er schlank war, schmale Hüften und kleine feste Brüste hatte. Besonders hellblonde, lockige Haare, strahlend blaue Augen, eine sehr helle Haut, ein kleiner roter Mund und frische rosige Wangen galten als Schönheitsideal schlechthin.

Fünfzehntes Jahrhundert

Im 15ten Jahrhundert wurde dann plötzlich eine hohe Stirn modern. Die Menschen gingen sogar soweit, dass sie sich am Haaransatz die Haare auszupften.

Renaissance

Frauenkörper in der Renaissance mussten dicklich und wohlbeleibt sein. Zudem waren plötzlich üppige Brüste und breite Hüften modern. Sogar im Gesicht musste eine Frau wohlgenährt ausschauen. Ein angedeutetes Doppelkinn war total angesagt. Bei der Haarmode galt nunmehr nicht hellblond sondern eher goldblond als schön. Um dieses Schönheitsideal zu erreichen griffen Frauen damalig zu allerlei seltsamen Tricks. So setzen sie ihre Haare tagelanger Sonnenbestrahlung aus und verwendeten ungewöhnliche Mixturen. Um den Goldeffekt zu verstärken wurden gelbe Fäden aus Seide ins Haar geflochten. Die Haut musste schneeweiß und die Wangenpartie leicht rötlich sein. Der Mund sollte wohlgeformt und weder zu klein, noch zu groß sein. Ganz wichtig war die Lippenbemalung in dunklen Rottönen.

Barock

Im Barock wurden üppige Frauenkörper sehr geschätzt. Dieses Schönheitsideal ist sehr gut an den Werken des Malers Rubens zu erkennen. Der Begriff „Rubensfrau“ wurde übrigens aus dieser Zeit übernommen. In der Mitte des 17 Jahrhunderts zwängten Frauen ihre Körper dann in ein Korsett. Sowohl Männer, als auch Frauen bemalten ihr Gesicht mit einer dicken weißen Farbe. Beide Geschlechter trugen Perücken, die stark weiß gepudert und parfümiert waren.

Nach der französischen Revolution

Erst nach der französischen Revolution schätzte man Kleidung, die praktisch und bequem war. Frauen mussten ihre Körper endlich nicht mehr in die engen, unbequemen Korsetts hineinzwängen. Männer verzichteten nun auf die Schminke trugen hauptsächlich kurz geschnittene Haare und Perücken galten als “unmännlich“. Frauen trugen damals wie heute Makeup, jedoch durfte es damalig nur dezent aufgetragen werden, weil man die Frau sonst als unmoralisch und leicht zu haben ansah.

Der Wandel  

Ein grundlegender Wandel setze erst gegen Ende des 19.Jahrhundert ein. Ein fetter Körper wurde nun in Verbindung mit Faulheit und Trägheit gebracht. Der schlanke Körper steht nun für Leistungswille und Erfolg. Einen Idealkörper hatte jetzt ein schlanker, jugendlicher, sportlicher Mensch. Dies gilt bis in unsere heutige Zeit.

Körper, Ernährung, Seele und Gesundheit

Einen  gesunden Körper zu haben ist ein Privileg, dass leider nicht alle Menschen genießen dürfen. Der menschliche Körper zeigt uns deutlich wie es um unsere Gesundheit, unser Lebensglück und um unser Wohlbefinden steht. Seelisches und körperliches Wohlbefinden sind Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben. Deshalb sollten wir unbedingt darauf achten wenn der Körper uns Warnsignale sendet.

Anmerkung

Ein körperliche Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters und Schönheit nimmt jeder Mensch unterschiedlich wahr! Was dem einen zu dick oder zu dünn ist, ist für einen anderen genau richtig und wunderschön. Auch die Kultur spielt eine Rolle wenn es um die Schönheit des Körpers geht. In Europa  gilt ein sportlicher, schlanker Körper als Ideal. Haare sollten füllig sein und die Haut leicht gebräunt. Währenddessen man in Südamerika eher einen etwas dickeren Po bevorzugt.

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