Feilen

Feilen - Ein Muss für Maniküre und Nagelmodellage

Feilen werden hauptsächlich zur Begradigung und Kürzung der Fingernägel benutzt und im Bereich der Nagelmodellage auch zum in Form bringen des Gels. Unterarten sind auch Buffer und Polierfeile, welche jedoch im Gegensatz zu den Nagelfeilen zum Schleifen des Nagelbetts verwendet werden und nicht an der Nagelspitze. Feilen gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Welche für den jeweiligen Arbeitsschritt passend ist, richtet sich hauptsächlich nach Form und Körnung. Während gebogene Feilen häufiger im Randbereich und an den seitlichen Kanten der (modellierten) Fingernägel zum Einsatz kommen, sind die geraden Varianten praktischer zum Kürzen und Glätten. Allerdings hängt dies auch oft vom persönlichen Empfinden im Umgang ab. Bei der Körnung gibt es dagegen allgemeingültigere Richtlinien: Grobe Feilen eignen sich – wie der Name bereits sagt – eher für das Grobe, sind also ideal für den Anfang der Maniküre oder das Entfernen der oberen Gelschichten. Feine Nagelfeilen kommen dagegen zum Einsatz, wenn es um genaueres Arbeiten, Glätten und die letzte abzutragende Gelschicht geht. Die Körnung wird in der Regel durch eine Zahl ausgedrückt, die die Anzahl der Schleifkörner pro Quadratzentimeter angibt. Niedrige Zahlen kennzeichnen also grobe Feilen und hohe Zahlen feine Feilen. Findet sich eine Angabe wie 60(grob)/320(fein), so steht dies für die verschiedenen Seiten der Feile.